Was bedeutet ERP-Integration?
Ein ERP verwaltet beispielsweise Artikel, Kunden, Aufträge und Rechnungen. Durch Anbindungen können andere Anwendungen benötigte Daten lesen oder vereinbarte Vorgänge anstoßen.
Dabei müssen Buchungsregeln, Datenverantwortung und technische Grenzen des ERP berücksichtigt werden. Direkte Änderungen in seiner Datenbank können wichtige Prüfungen umgehen. Geeignet sind die vom Anbieter ausdrücklich unterstützten Zugangswege.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Ein freigegebener Servicebericht erzeugt über die Schnittstelle der Warenwirtschaft einen abrechenbaren Auftrag.
Häufige Fragen
Welche Daten sollten zuerst angebunden werden?
Diejenigen, die ein konkreter Geschäftsablauf benötigt. Ein begrenzter Start mit klaren Verantwortlichen erleichtert die Prüfung von Zuordnungen und Fehlerfällen.
Darf eine Integration direkt in ERP-Tabellen schreiben?
Nur wenn das verwendete Produkt ein solches Verfahren ausdrücklich unterstützt. Sonst können Geschäftsregeln, Abhängigkeiten und Herstellerunterstützung beeinträchtigt werden.
Wie vermeidet man doppelte Aufträge bei Übertragungsfehlern?
Mit eindeutigen Vorgangskennungen und einer sicheren Prüfung bereits angelegter Aufträge. Ein erneuter Versuch darf denselben Auftrag nicht nochmals erzeugen.
