Glossar   /   Prozessautomatisierung

DMN

DMN ist eine standardisierte Methode, um fachliche Entscheidungen und ihre Regeln übersichtlich darzustellen.

Auch bekannt als: Decision Model and Notation

Was bedeutet DMN?

DMN steht für Decision Model and Notation. Eine Entscheidungstabelle kann beispielsweise zeigen, wer eine Rechnung abhängig von Betrag und Kostenstelle freigeben muss. Bedingungen und Ergebnisse bleiben so gemeinsam besprechbar.

Die Regeln sind vom eigentlichen Ablauf getrennt. Es muss klar sein, was bei mehreren passenden Zeilen oder bei keinem Treffer geschieht. Eine geeignete Software kann solche Entscheidungen auch ausführen.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Eine Entscheidungstabelle legt abhängig von Betrag und Kostenstelle die erforderliche Rechnungsfreigabe fest.

Häufige Fragen

Wie unterscheiden sich DMN und BPMN?

BPMN beschreibt den Ablauf mit Aufgaben und Übergängen. DMN beschreibt Entscheidungen innerhalb oder außerhalb dieses Ablaufs, etwa die Auswahl einer benötigten Freigabestufe.

Was passiert, wenn mehrere Tabellenzeilen passen?

Die Tabelle kann beispielsweise genau einen Treffer verlangen oder den ersten passenden verwenden. Die gewählte Trefferregel bestimmt, wie mehrere passende Zeilen ausgewertet werden.

Wie prüft man eine Entscheidungstabelle?

Mit typischen Fällen, Grenzwerten und fehlenden Eingaben. Wichtig ist auch, Lücken und Überschneidungen zwischen den Regeln zu erkennen.

Das könnte Sie auch interessieren

Passend zum Thema

Beratung Prozessautomatisierung Wiederkehrende Entscheidungen und Freigaberegeln im betrieblichen Ablauf klären.

Quellen und weiterführende Informationen

OMG: Decision Model and Notation
← Zurück zu allen Glossarbegriffen

Fachliche Entscheidungen nachvollziehbar machen

Entscheidungen folgen wiederkehrenden Bedingungen? Halten Sie Regeln, Grenzfälle und Verantwortliche gemeinsam fest und prüfen Sie geeignete technische Unterstützung.

Kontakt aufnehmen