Was bedeutet BPMN?
BPMN steht für Business Process Model and Notation. Aufgaben, Ereignisse und Entscheidungspunkte zeigen, wie ein Vorgang beginnt, bearbeitet und beendet wird. Beteiligte können dadurch denselben Ablauf gemeinsam besprechen.
Ein Diagramm allein automatisiert noch nichts. Für eine ausführbare Umsetzung müssen unter anderem Aufgaben, Daten, Zuständigkeiten und technische Verbindungen genauer eingerichtet werden.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Ein Freigabeprozess bildet Rechnungsprüfung, Rückfrage und Zahlungsvorbereitung als zusammenhängenden Ablauf ab.
Häufige Fragen
Muss man zum Lesen von BPMN programmieren können?
Nein. Für einfache Modelle reichen die wichtigsten Symbole und eine gemeinsame Erklärung. Komplexe technische Details können für unterschiedliche Leser gesondert dargestellt werden.
Wird aus jedem BPMN-Diagramm automatisch ein Programm?
Nein. Ein Modell kann nur der Dokumentation dienen. Zur Ausführung benötigt es eine geeignete Prozesssoftware und konkrete Einstellungen für Aufgaben und Daten.
Wie detailliert sollte ein Prozessmodell sein?
So detailliert, dass es seinen Zweck erfüllt. Für die Abstimmung stehen Aufgaben und Entscheidungen im Vordergrund, für die Ausführung kommen technische Angaben hinzu.
