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Data Governance

Data Governance legt fest, wer über Unternehmensdaten entscheidet und welche Regeln für deren Qualität und Nutzung gelten.

Auch bekannt als: Daten-Governance

Was bedeutet Data Governance?

Daten brauchen verständliche Begriffe, zuständige Personen und klare Regeln. Data Governance ordnet beispielsweise, wer eine Kundenadresse verbindlich pflegt, wer darauf zugreifen darf und wie Fehler geklärt werden.

Werkzeuge können diese Aufgaben unterstützen. Sie ersetzen jedoch keine erreichbaren Verantwortlichen. Die Regeln müssen bei Änderungen, neuen Anbindungen und im normalen Arbeitsalltag tatsächlich angewendet werden.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Ein benannter Datenverantwortlicher entscheidet, welches System die verbindliche Kundenadresse führt.

Häufige Fragen

Braucht Data Governance sofort ein großes Projekt?

Nein. Ein überschaubarer Anfang kann wichtige Datenarten, Verantwortliche und einfache Qualitätsregeln festlegen. Der Umfang sollte zu den tatsächlichen Problemen und Abhängigkeiten passen.

Wie unterscheidet sich Governance von Datenqualität?

Governance regelt Verantwortung und Entscheidungen. Datenqualität beschreibt, wie gut die Daten ihren Zweck erfüllen. Klare Zuständigkeiten helfen, Qualitätsprobleme dauerhaft zu bearbeiten.

Welche Rolle spielen die Fachabteilungen?

Sie kennen Bedeutung und Verwendung der Daten. Deshalb sollten sie fachliche Regeln und Zuständigkeiten mitgestalten, während technische Teams die passende Umsetzung unterstützen.

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Quellen und weiterführende Informationen

Microsoft Purview: Data Governance Overview
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