Glossar   /   Prozessautomatisierung

Business Process Management

Business Process Management organisiert, überprüft und verbessert die Abläufe eines Unternehmens systematisch.

Auch bekannt als: BPM, Geschäftsprozessmanagement

Was bedeutet Business Process Management?

Im Mittelpunkt steht, wie Aufgaben, Menschen und Anwendungen zusammenarbeiten. Verantwortliche beschreiben den Ablauf, klären Ziele und messen, ob er das gewünschte Ergebnis erreicht. Daraus entstehen gezielte Verbesserungen.

Automatisierung kann dabei helfen, ist aber kein Selbstzweck. Zuerst sollte klar sein, welche Schritte notwendig sind und wo Wartezeiten, Fehler oder unnötige Übergaben entstehen.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Ein Betrieb untersucht den Angebotsablauf, beseitigt Doppelarbeit und automatisiert danach die Übergabe an die Warenwirtschaft.

Häufige Fragen

Muss Prozessmanagement sofort mit neuer Software beginnen?

Nein. Oft beginnt es damit, einen wichtigen Ablauf gemeinsam zu verstehen, Zuständigkeiten zu klären und unnötige Schritte zu beseitigen.

Welcher Prozess eignet sich als Einstieg?

Ein wiederkehrender Ablauf mit erkennbaren Problemen und erreichbaren Verantwortlichen. Ein begrenzter Umfang erleichtert es, Veränderungen zu prüfen und aus Rückmeldungen zu lernen.

Woran lässt sich eine Verbesserung erkennen?

An vorher festgelegten Größen wie Bearbeitungszeit, Fehlerquote oder offenen Fällen. Vergleichbare Messbedingungen sind nötig, damit Veränderungen sinnvoll bewertet werden können.

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Quellen und weiterführende Informationen

Camunda: Business Process Management
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