Glossar   /   Prozessautomatisierung

Prozesskennzahl

Eine Prozesskennzahl misst einen klar festgelegten Aspekt eines Geschäftsablaufs, etwa Dauer, Fehlerhäufigkeit oder offene Vorgänge.

Auch bekannt als: Process KPI

Was bedeutet Prozesskennzahl?

Die Kennzahl hilft zu erkennen, ob ein Ablauf seine Ziele erreicht. Dafür müssen Start- und Endpunkt, Zeitraum und Bezugsmenge eindeutig sein. Eine Durchlaufzeit kann beispielsweise vom Auftragseingang bis zur fertigen Rechnung reichen.

Technische Messwerte und fachliche Ergebnisse sind zu unterscheiden. Viele automatisch erledigte Einzelschritte können mit einem insgesamt langsamen oder fehlerhaften Prozess zusammenfallen.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Ein Unternehmen misst die Zeit vom freigegebenen Auftrag bis zum korrekt erzeugten Rechnungsentwurf.

Häufige Fragen

Welche Kennzahl sollte zuerst eingeführt werden?

Eine Größe, die eine konkrete Entscheidungsfrage beantwortet. Geht es um Verzögerungen, ist eine klar definierte Durchlaufzeit häufig hilfreicher als die Zahl ausgeführter Schritte.

Warum müssen Start und Ende festgelegt sein?

Sonst messen Beteiligte möglicherweise unterschiedliche Abschnitte. Werte sind dann weder zuverlässig vergleichbar noch als Grundlage für Verbesserungen geeignet.

Kann eine einzelne Kennzahl den ganzen Prozess bewerten?

Meist nicht. Geschwindigkeit, Qualität und Aufwand können sich unterschiedlich entwickeln. Eine kleine Auswahl passender Größen verhindert einseitige Schlussfolgerungen.

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Quellen und weiterführende Informationen

Camunda: Reporting about Processes
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