Glossar   /   Prozessautomatisierung

Human-in-the-Loop

Human-in-the-Loop bindet Menschen gezielt für Entscheidungen, Prüfungen oder Freigaben in einen automatisierten Ablauf ein.

Auch bekannt als: Menschliche Prüfung im Ablauf

Was bedeutet Human-in-the-Loop?

Die Software erledigt geeignete Standardschritte. Bei einer unklaren Zuordnung oder einer benötigten Genehmigung erhält eine zuständige Person eine Aufgabe. Nach der Entscheidung kann der Ablauf automatisch weitergehen.

Dafür braucht es ausreichende Informationen, klare Zuständigkeiten und einen geregelten Umgang mit ausbleibenden Antworten. Der menschliche Schritt muss als Teil des Prozesses sichtbar bleiben.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Eine automatische Belegerkennung leitet unsichere Zuordnungen an die zuständige Sachbearbeitung weiter.

Häufige Fragen

Welche Aufgaben sollten Menschen übernehmen?

Vor allem mehrdeutige Entscheidungen, Ausnahmen und ausdrücklich erforderliche Freigaben. Die Person muss genug Informationen und Befugnisse für die Entscheidung erhalten.

Wie verhindert man, dass eine Freigabe vergessen wird?

Mit einer sichtbaren Aufgabenliste, Stellvertretungen und passenden Fristen oder Erinnerungen. Es sollte nachvollziehbar sein, wer gerade zuständig ist.

Wie geht es nach der menschlichen Entscheidung weiter?

Das Ergebnis wird in einer vereinbarten Form an den Ablauf zurückgegeben. Zustimmung, Ablehnung und fehlende Rückmeldung benötigen jeweils einen festgelegten weiteren Weg.

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Quellen und weiterführende Informationen

Camunda: Human Task Orchestration
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