Was bedeutet Zustandsautomat?
Ein Auftrag kann beispielsweise Entwurf, freigegeben und abgeschlossen sein. Ereignisse oder Aktionen lösen erlaubte Übergänge aus. So lässt sich gemeinsam prüfen, welche Reihenfolgen fachlich zulässig sind.
Bei gleichzeitigen Änderungen muss die Anwendung den aktuellen Zustand zuverlässig prüfen. Ein Diagramm allein schützt nicht vor zwei widersprüchlichen Aktionen, die parallel auf demselben älteren Datenstand beruhen.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Ein Auftrag wechselt von Entwurf über Freigegeben zu Abgeschlossen, während eine Stornierung nur in erlaubten Zuständen möglich ist.
Häufige Fragen
Wobei hilft ein ausdrücklich beschriebenes Zustandsmodell?
Es macht erlaubte und verbotene Übergänge sichtbar. Fachbereich und Entwicklung können dadurch gemeinsam prüfen, wann beispielsweise Freigabe oder Stornierung zulässig ist.
Was soll bei einem unzulässigen Übergang passieren?
Die Anwendung sollte ihn nach einer klaren Regel ablehnen oder in einen definierten Klärungsweg geben. Der aktuelle Zustand muss dabei nachvollziehbar bleiben.
Wie werden zwei gleichzeitige Änderungen abgesichert?
Prüfung und Änderung müssen gemeinsam abgesichert sein, etwa durch eine Versionsprüfung beim Speichern. Ein inzwischen veränderter Zustand führt dann zur Ablehnung des konkurrierenden Übergangs.
