Was bedeutet Zero Trust?
Die Entscheidung berücksichtigt Identität, Kontext und tatsächlich benötigte Rechte für die angefragte Ressource. Auch interne Anwendungen müssen sich deshalb passend ausweisen und dürfen nicht automatisch alles erreichen.
Zero Trust ist kein einzelnes kaufbares Produkt. Der Ansatz erfordert aufeinander abgestimmte technische und organisatorische Regeln. Welche Prüfungen nötig sind, hängt von Ressourcen und Nutzung ab.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Auch ein Übertragungsdienst im internen Netz muss sich ausweisen und erhält nur Zugriff auf die benötigte Funktion der Warenwirtschaft.
Häufige Fragen
Entfallen damit interne und externe Netzgrenzen?
Nein. Netzaufteilung kann weiterhin schützen. Der Ansatz vermeidet jedoch, den Standort im internen Netz allein als ausreichenden Vertrauensnachweis zu behandeln.
Reicht der Kauf einer Sicherheitssoftware für Zero Trust?
Nein. Identitäten, Rechte, Zugriffsentscheidungen und betriebliche Verantwortung müssen zusammenpassen. Ein einzelnes Werkzeug kann nur bestimmte Teile unterstützen.
Gilt der Ansatz auch für technische Integrationsdienste?
Ja. Auch Programme benötigen geeignete Identitätsnachweise und begrenzte Zugriffsrechte. Ein interner Standort allein sollte ihnen keine pauschalen Berechtigungen geben.
