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Least Privilege

Least Privilege bedeutet, Personen und Programmen nur die Zugriffsrechte zu geben, die sie für ihre Aufgaben benötigen.

Auch bekannt als: Prinzip minimaler Rechte

Was bedeutet Least Privilege?

Ein Exportdienst braucht beispielsweise lesenden Zugriff auf bestimmte Rechnungen, aber keine Löschrechte. Begrenzte Berechtigungen verringern mögliche Schäden bei Fehlern oder entwendeten Zugangsdaten.

Das Prinzip betrifft Menschen ebenso wie technische Konten. Rechte müssen angepasst werden, wenn sich Aufgaben ändern. Besonders weitreichende Zugänge sollten nicht allein aus Bequemlichkeit dauerhaft bestehen bleiben.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Ein Exportdienst darf Rechnungen lesen, erhält aber keine Berechtigung zum Löschen oder Buchen.

Häufige Fragen

Warum sollte eine Integration kein Administratorkonto verwenden?

Ein solches Konto kann mehr verändern als benötigt. Bei Fehlern oder Missbrauch ist der mögliche Schaden entsprechend größer. Eigene begrenzte Zugänge sind leichter zu kontrollieren.

Wann sollten Berechtigungen überprüft werden?

Bei Aufgabenwechseln, neuen Funktionen und dem Ausscheiden von Personen sowie regelmäßig nach festgelegten Regeln. Nicht mehr benötigte Rechte sollten entzogen werden.

Können Rechte nur vorübergehend erteilt werden?

Wenn das System es unterstützt, ja. Zeitlich begrenzte Freigaben können für besondere Wartungsaufgaben sinnvoll sein und sollten nachvollziehbar erteilt werden.

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Quellen und weiterführende Informationen

NIST: Least Privilege Glossary
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