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UUID

Eine UUID ist eine standardisierte lange Kennung, mit der Objekte auch ohne zentrale Nummernvergabe unterschieden werden können.

Auch bekannt als: Universally Unique Identifier

Was bedeutet UUID?

UUID steht für Universally Unique Identifier und bezeichnet eine 128-Bit-Kennung. Je nach Version entsteht sie etwa aus Zufallswerten, Zeitangaben oder einem Namen.

Verschiedene Objekte sollen unterschiedliche Kennungen erhalten. Dafür muss das Erzeugungsverfahren passen. Eine UUID ist nicht automatisch geheim oder unvorhersagbar. Die Berechtigung zum Zugriff auf das bezeichnete Objekt muss zusätzlich geprüft werden.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Ein Integrationsdienst vergibt für jeden Übertragungsvorgang eine UUID als technische Referenz.

Häufige Fragen

Können zwei UUIDs gleich sein?

Zufällige UUIDs können äußerst selten gleich ausfallen. Beim selben namensbasierten Verfahren erzeugen gleicher Name und Namensraum dagegen absichtlich dieselbe Kennung.

Ist eine UUID als Passwort oder Geheimnis geeignet?

Nicht allein aufgrund ihres Formats. Manche Versionen enthalten Zeitinformationen oder haben andere vorhersehbare Eigenschaften. Für Geheimnisse sind dafür vorgesehene sichere Verfahren nötig.

Verhindert eine schwer erratbare Kennung fremde Datenzugriffe?

Nein. Der Server muss bei jedem geschützten Zugriff prüfen, ob die konkrete Person oder Anwendung das bezeichnete Objekt verwenden darf.

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Quellen und weiterführende Informationen

IETF: RFC 9562 – UUIDs
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