Glossar   /   Nachrichtenverarbeitung

Correlation ID

Eine Correlation ID ist eine gemeinsame Kennung, mit der zusammengehörige Anfragen, Antworten und Verarbeitungsschritte zugeordnet werden.

Auch bekannt als: Korrelations-ID

Was bedeutet Correlation ID?

Ein Vorgang durchläuft häufig mehrere Anwendungen. Wird dieselbe Kennung mitgegeben, lassen sich seine Nachrichten und Protokolle zusammenfinden. Das hilft besonders, wenn viele Vorgänge gleichzeitig laufen oder Antworten zeitversetzt eintreffen.

Die Kennung ist ein Ordnungsmerkmal, kein Zugangsnachweis. Sie sollte keine vertraulichen Inhalte enthalten. Je nach System erfüllt eine zusätzliche Trace-ID andere Aufgaben bei der technischen Ablaufverfolgung.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Alle Schritte einer Auftragsübertragung protokollieren dieselbe Korrelationskennung für die Fehlersuche.

Häufige Fragen

Reicht die Auftragsnummer als gemeinsame Kennung?

Manchmal. Ein Auftrag kann jedoch mehrere technische Vorgänge auslösen. Eine eigene Vorgangskennung kann diese unterscheiden, während die Auftragsnummer die fachliche Zuordnung behält.

Wo muss die Kennung weitergegeben werden?

An allen beteiligten Übergaben, die zum selben Vorgang gehören. Auch Antworten und geeignete Protokolle sollten sie enthalten, damit die Zuordnung durchgängig funktioniert.

Verhindert die Kennung doppelte Verarbeitung?

Nicht allein. Sie erleichtert die Zuordnung. Zum Verhindern doppelter Wirkungen braucht es zusätzlich eine verlässliche Erkennung bereits bearbeiteter Nachrichten.

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Quellen und weiterführende Informationen

Hohpe und Woolf: Correlation Identifier
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