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RBAC

RBAC vergibt Zugriffsrechte über Rollen, denen Personen oder technische Anwendungen zugeordnet werden.

Auch bekannt als: Role-Based Access Control, Rollenbasierte Zugriffskontrolle

Was bedeutet RBAC?

RBAC steht für Role-Based Access Control. Statt jede Berechtigung einzeln zu vergeben, erhält beispielsweise die Rolle Rechnungsprüfung die dafür vorgesehenen Funktionen. Einzelne Konten werden dieser Rolle zugeordnet.

Die Rollen müssen zu tatsächlichen Aufgaben passen. Zusätzlich können Prüfungen erforderlich sein, auf welche konkreten Datensätze oder Mandanten zugegriffen werden darf. Eine Rolle allein löst diese Fragen nicht automatisch.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Die Rolle Rechnungsprüfung darf Belege prüfen, während nur die Rolle Buchhaltung deren Buchung auslösen darf.

Häufige Fragen

Worin liegt der Vorteil von Rollen?

Bei einem Aufgabenwechsel lassen sich zusammengehörige Rechte durch einen Rollenwechsel anpassen. Das ist übersichtlicher als viele einzelne Freigaben, sofern die Rollen passend abgegrenzt sind.

Darf die Rolle 'Rechnungsprüfung' alle Rechnungen sehen?

Nur wenn das ausdrücklich vorgesehen ist. Mandant, Zuständigkeit und konkrete Objektbeziehungen können den erlaubten Zugriff zusätzlich begrenzen.

Wie verhindert man zu weitreichende Rollen?

Mit klaren Aufgabenbeschreibungen, begrenzten Berechtigungen und regelmäßigen Überprüfungen. Seltene Sonderaufgaben sollten nicht unbemerkt dauerhaft alle Standardrollen erweitern.

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Quellen und weiterführende Informationen

NIST: Role-Based Access Control
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