Was bedeutet Mandantenfähigkeit?
Jeder Mandant darf nur die für ihn erlaubten Inhalte und Funktionen sehen. Die Trennung kann technisch unterschiedlich umgesetzt sein, etwa über gemeinsame oder getrennte Datenbestände.
Sie muss an allen Zugangswegen gelten, auch bei automatisierten Aufgaben, Suchabfragen und Zwischenspeichern. Ein bloßes Mandantenfeld verhindert keinen unzulässigen Zugriff, wenn die Anwendung dessen Zugehörigkeit nicht verlässlich prüft.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Ein Portal verarbeitet Daten mehrerer Kunden. Jeder Auftrag wird dem richtigen Kundenbereich zugeordnet und vor fremden Zugriffen geschützt.
Häufige Fragen
Braucht jeder Mandant eine eigene Datenbank?
Nicht zwingend. Unterschiedliche Modelle sind möglich. Die erforderliche Trennung, Wartung, Wiederherstellung und der Zugriffsschutz bestimmen, welche Auslegung geeignet ist.
Warum genügt ein Filter in der Oberfläche nicht?
Daten können auch über direkte Anfragen oder Hintergrundaufgaben erreichbar sein. Die verbindliche Trennung muss deshalb in allen betroffenen serverseitigen Zugriffen durchgesetzt werden.
Was sollte bei Mandantentrennung getestet werden?
Ein Testkonto von Kunde A darf auch mit einer bekannten Kennung keine Daten von Kunde B abrufen. Dasselbe gilt für Suche, Exporte, Hintergrundaufgaben und Zwischenspeicher.
