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Latenz

Latenz bezeichnet die Zeit zwischen einem festgelegten Auslöser und dem dazugehörigen beobachteten Ergebnis.

Auch bekannt als: Verzögerung, Latency

Was bedeutet Latenz?

Gemessen werden kann etwa die Zeit einer Schnittstellenantwort oder die gesamte Dauer bis eine Änderung im anderen System sichtbar wird. Diese beiden Messungen beantworten unterschiedliche Fragen.

Ein Durchschnitt kann langsame Einzelfälle verdecken. Deshalb sind zusätzlich Verteilungswerte hilfreich, die beispielsweise zeigen, welche Zeit von 95 Prozent der Vorgänge eingehalten wird. Messgrenzen und aktuelle Last sollten immer bekannt sein.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Gemessen wird die Zeit von einer bestätigten Adressänderung in der Warenwirtschaft bis zu ihrer Sichtbarkeit in der Kundenverwaltung.

Häufige Fragen

Warum genügt der Durchschnitt oft nicht?

Viele schnelle Vorgänge können wenige sehr langsame verdecken. Zusätzlich sollte man etwa messen, welche Zeitgrenze von 95 Prozent der Vorgänge eingehalten wird.

Ist eine schnelle Antwort auch eine schnelle Gesamtverarbeitung?

Nicht zwingend. Die Antwort kann nur die Annahme bestätigen, während die eigentliche Verarbeitung später erfolgt. Deshalb müssen die fachlich relevanten Messpunkte feststehen.

Welche Teile einer Verbindung können Verzögerungen verursachen?

Netzwerk, Warteschlangen, Datenbankzugriffe und angeschlossene Dienste. Eine geeignete Ablaufverfolgung hilft, ihre jeweiligen Beiträge zu unterscheiden.

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Quellen und weiterführende Informationen

Google SRE: Monitoring Distributed Systems
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