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Durchsatz

Durchsatz gibt an, wie viele Aufgaben oder Daten ein System innerhalb einer bestimmten Zeit verarbeitet.

Auch bekannt als: Throughput

Was bedeutet Durchsatz?

Eine Messung kann beispielsweise erfolgreich übertragene Aufträge pro Stunde zählen. Dafür müssen Einheit, Zeitraum und Erfolgskriterium feststehen. Wiederholungsversuche sollten nicht versehentlich als zusätzliche erledigte Aufträge gelten.

Hoher Durchsatz bedeutet nicht automatisch kurze Wartezeiten. Ein System kann viele Aufgaben erledigen und trotzdem lange für den einzelnen Vorgang brauchen. Beide Größen sollten gemeinsam betrachtet werden.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Für einen Test wird gezählt, wie viele Aufträge in einer Stunde vollständig und korrekt übertragen werden.

Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich Durchsatz von Latenz?

Durchsatz zählt die verarbeitete Menge pro Zeit. Latenz beschreibt die Dauer eines einzelnen Vorgangs. Beide Werte beantworten unterschiedliche Leistungsfragen.

Warum kann ein hoher Messwert täuschen?

Wenn Fehlversuche oder Wiederholungen mitgezählt werden, wirkt die Leistung größer als der fachliche Nutzen. Deshalb sollten erfolgreich abgeschlossene Vorgänge separat erfasst werden.

Wie vergleicht man zwei Systeme sinnvoll?

Mit gleicher Aufgabe, vergleichbaren Daten und denselben Erfolgskriterien. Zusätzlich sollten Wartezeiten und Verhalten bei hoher Last betrachtet werden.

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Quellen und weiterführende Informationen

Google SRE: Monitoring Distributed Systems
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