Glossar   /   Betrieb

Distributed Tracing

Distributed Tracing verfolgt einen technischen Vorgang durch mehrere beteiligte Dienste und macht deren Zusammenarbeit sichtbar.

Auch bekannt als: Verteilte Ablaufverfolgung

Was bedeutet Distributed Tracing?

Eine Anfrage löst oft mehrere weitere Aufrufe aus. Beim Tracing werden diese Einzelschritte verknüpft und mit Zeitangaben versehen. Ein einzelner Schritt heißt Span, der zusammengehörige Ablauf Trace.

So lässt sich untersuchen, wo Zeit verloren geht oder ein Fehler entsteht. Die beteiligten Dienste müssen den Zusammenhang weitergeben. Sensible Inhalte und die Menge gespeicherter Ablaufdaten brauchen passende Regeln.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Bei einer langsamen Auftragserstellung zeigt die verknüpfte Ablaufspur, welcher Teil der Zeit beim Aufruf der Warenwirtschaft anfällt.

Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich Tracing von Logging?

Logs beschreiben einzelne Ereignisse. Tracing verknüpft Schritte eines Vorgangs über Dienste hinweg und zeigt zeitliche Zusammenhänge. Beide können sich bei der Fehlersuche ergänzen.

Warum fehlt manchmal ein Teil des Ablaufs?

Möglicherweise gibt ein Dienst die Verknüpfungsinformationen nicht weiter oder wird nicht erfasst. Auch bewusst gewählte Stichproben können die verfügbaren Daten begrenzen.

Muss jede Anfrage vollständig gespeichert werden?

Nicht zwingend. Geeignete Stichproben begrenzen Aufwand und Datenmenge. Die Auswahl sollte trotzdem genügend Informationen zu den relevanten Fehler- und Leistungsproblemen liefern.

Das könnte Sie auch interessieren

Passend zum Thema

Individuelle Softwareentwicklung Nachvollziehbarkeit und Betriebseinblicke einer eigenen Anwendung mitplanen.

Quellen und weiterführende Informationen

OpenTelemetry: Traces
← Zurück zu allen Glossarbegriffen

Fehler und Verzögerungen sichtbar machen

Offene oder langsame Vorgänge sind schwer zu erklären? Klären Sie, welche Betriebsinformationen und Kennungen für die Untersuchung benötigt werden.

Kontakt aufnehmen