Was bedeutet Datenqualität?
Wichtige Merkmale sind Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität, Widerspruchsfreiheit und Eindeutigkeit. Welche davon entscheidend sind, hängt vom Ablauf ab: Für einen Versand ist eine gültige Lieferadresse wichtiger als für eine grobe Absatzstatistik.
Deshalb sollten Prüfregeln zum konkreten Zweck passen. Die Ursachen wiederkehrender Fehler müssen ebenfalls geklärt werden, damit Korrekturen nicht ständig erneut nötig sind.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Eine Rechnungsintegration prüft, ob Kundennummer, Rechnungsbetrag und Freigabestatus vollständig und plausibel sind.
Häufige Fragen
Sind vollständig ausgefüllte Daten automatisch richtig?
Nein. Alle Pflichtfelder können befüllt sein und trotzdem falsche Angaben enthalten. Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit müssen getrennt geprüft werden.
Wie lässt sich Datenqualität messen?
Mit klaren Regeln, etwa dem Anteil gültiger Adressen oder eindeutig zugeordneter Kunden. Grundlage, Zeitraum und Ausnahmen sollten bei jedem Messwert feststehen.
Wer ist für die Qualität verantwortlich?
Fachliche Verantwortliche legen die Anforderungen fest. Erfassende Stellen und technische Teams setzen passende Prüfungen um. Ohne geklärte Zuständigkeiten bleiben Fehler häufig ungelöst.
