Glossar   /   Datenmanagement

ACID

ACID sind vier Regeln, mit denen eine Datenbank zusammengehörige Änderungen zuverlässig verarbeitet.

Auch bekannt als: ACID-Eigenschaften

Was bedeutet ACID?

ACID steht für Atomarität, Konsistenz, Isolation und Dauerhaftigkeit. Zusammengehörige Änderungen werden ganz oder gar nicht übernommen. Festgelegte Datenregeln bleiben erfüllt. Die Isolationsstufe bestimmt, wie gleichzeitige Vorgänge voneinander abgeschirmt werden. Bestätigte Änderungen bleiben dauerhaft gespeichert.

Diese Zusagen gelten innerhalb der jeweiligen Datenbanktransaktion. Eine zusätzlich versendete E-Mail oder Zahlung in einem fremden System ist dadurch nicht automatisch abgesichert.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Auftrag und Auftragspositionen werden gemeinsam gespeichert oder bei einem Fehler gemeinsam zurückgenommen.

Häufige Fragen

Warum ist ACID bei einer Bestellung wichtig?

Bestellung und Positionen sollen zusammen gespeichert werden. Scheitert ein notwendiger Schritt, bleibt dadurch kein unvollständiger Auftrag in der Datenbank zurück.

Sind gleichzeitige Änderungen damit immer konfliktfrei?

Nein. Die gewählte Isolationsstufe bestimmt den Schutz. Bei strengen Einstellungen kann die Datenbank einen Vorgang abbrechen, den die Anwendung anschließend wiederholen muss.

Schützt eine Datenbanktransaktion auch eine externe Zahlung?

Nicht automatisch. Datenbank und Zahlungsdienst haben getrennte Zustände. Dafür braucht der Ablauf zusätzliche Regeln für Wiederholungen, Abgleich oder ausgleichende Schritte.

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