Glossar   /   Systemintegration

Synchrone Kommunikation

Bei synchroner Kommunikation wartet der aufrufende Teil im jeweiligen Austauschschritt auf eine Antwort des anderen Systems.

Auch bekannt als: Synchroner Nachrichtenaustausch

Was bedeutet Synchrone Kommunikation?

Eine Anwendung kann beispielsweise vor einer Entscheidung den aktuellen Bestand abfragen. Sie fährt dann mit der zugehörigen Arbeit erst nach der Antwort oder einem Fehler weiter.

Dadurch hängen Antwortzeit und Verfügbarkeit enger zusammen. Ein bewusstes Zeitlimit begrenzt das Warten. Die Antwort kann trotzdem nur eine Annahme bestätigen; ob der gesamte Geschäftsprozess abgeschlossen ist, bestimmt die Vereinbarung.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Ein Dienst fragt einen aktuellen Lagerbestand ab und wartet vor seiner Entscheidung auf die Antwort.

Häufige Fragen

Wann ist synchrone Kommunikation sinnvoll?

Wenn für den nächsten Schritt unmittelbar eine Auskunft oder Entscheidung benötigt wird. Antwortzeit und Verfügbarkeit der Gegenseite müssen zur Aufgabe passen.

Was passiert, wenn die Gegenseite langsam ist?

Der betreffende Ablauf wartet bis zur Antwort oder zum gesetzten Zeitlimit. Viele gleichzeitig wartende Aufrufe können zusätzlich Ressourcen belegen.

Bestätigt eine synchrone Antwort immer den fachlichen Abschluss?

Nein. Sie kann lediglich die Annahme eines Vorgangs bestätigen. Entscheidend ist, welches Ergebnis der konkrete Aufruf laut Schnittstellenvertrag zurückgibt.

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