Was bedeutet Timeout?
Das schützt davor, unbegrenzt Verbindungen oder Verarbeitungskapazität zu belegen. Die Anwendung kann anschließend einen geregelten Fehlerweg wählen.
Ein Timeout sagt jedoch nicht sicher, was auf der Gegenseite passiert ist. Ein Auftrag kann dort bereits angelegt worden sein, obwohl seine Antwort nicht mehr ankommt. Vor einer Wiederholung braucht es deshalb eine Statusprüfung oder eine abgesicherte wiederholbare Aktion.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Eine Anwendung beendet das Warten auf eine Rechnungserstellung und klärt vor einem weiteren Versuch, ob die Rechnung bereits angelegt wurde.
Häufige Fragen
Bedeutet ein Timeout, dass die Aktion nicht ausgeführt wurde?
Nein. Die Gegenseite kann die Aktion bereits abgeschlossen haben oder noch bearbeiten. Nur das Warten des Aufrufers ist nach seiner Regel beendet.
Wie wählt man eine passende Wartezeit?
Anhand der fachlichen Anforderung, üblicher und langsamer Antwortzeiten sowie verfügbarer Ressourcen. Zu kurze Grenzen verursachen unnötige Abbrüche, zu lange binden Kapazität.
Darf nach einem Timeout sofort erneut gebucht werden?
Nur wenn eine doppelte Wirkung sicher verhindert wird. Andernfalls sollte zuerst der Verarbeitungsstatus des ursprünglichen Vorgangs geklärt werden.
