Was bedeutet Secret Management?
Dazu gehören sichere Ablage, gezielte Bereitstellung, Erneuerung und Sperrung. Anwendungen sollen nur die Geheimnisse erhalten, die sie tatsächlich benötigen. Kopien in Quellcode und Protokollen erschweren diese Kontrolle.
Verschlüsseltes Speichern allein reicht nicht. Auch Zugriffsrechte, Verteilung und der Umgang mit einem entwendeten Schlüssel müssen geregelt sein. Eine Umstellung sollte den laufenden Betrieb kontrolliert berücksichtigen.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Ein Verbindungsdienst bezieht seinen Schlüssel für die Warenwirtschaft aus einer geschützten Geheimnisverwaltung.
Häufige Fragen
Gehören Zugangsdaten in den Quellcode?
Nicht ungeschützt. Dort können sie über Freigaben, Kopien oder die Versionshistorie verbreitet werden. Geeignete Geheimnisverwaltung erlaubt gezieltere Bereitstellung und Sperrung.
Warum sollten Schlüssel erneuert werden können?
Bei möglichem Missbrauch muss der betroffene Zugang ersetzt oder gesperrt werden. Eine vorbereitete Erneuerung verhindert, dass dies nur mit ungeplanten Ausfällen möglich ist.
Darf jede Anwendung alle gespeicherten Geheimnisse lesen?
Nein. Zugriffe sollten auf die tatsächlich benötigten Geheimnisse begrenzt sein. Andernfalls vergrößert ein einzelner kompromittierter Zugang den möglichen Schaden erheblich.
