Glossar   /   API-Entwicklung

RPC

RPC ermöglicht einem Programm, eine definierte Funktion in einem anderen Prozess oder auf einem anderen Rechner aufzurufen.

Auch bekannt als: Remote Procedure Call, Entfernter Prozeduraufruf

Was bedeutet RPC?

RPC steht für Remote Procedure Call. Der technische Aufruf kann im Programm ähnlich bequem aussehen wie eine lokale Funktion. Im Hintergrund werden Eingaben übertragen und eine Antwort zurückgegeben.

Die Entfernung bleibt trotzdem relevant. Verbindungen können abbrechen und Antworten ausbleiben, obwohl eine Aktion bereits ausgeführt wurde. Zeitlimits und sichere Wiederholungsregeln müssen deshalb ausdrücklich vorgesehen sein.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Ein Reservierungsdienst ruft eine entfernte Funktion zum Reservieren einer Artikelmenge auf.

Häufige Fragen

Ist ein entfernter Aufruf genauso zuverlässig wie ein lokaler?

Nein. Netzwerk und Gegenstelle erzeugen zusätzliche Fehler- und Wartefälle. Die Anwendung muss mit unklaren Ergebnissen und unterbrochenen Verbindungen umgehen können.

Wie hängt RPC mit gRPC zusammen?

RPC bezeichnet das allgemeine Aufrufmuster. gRPC ist eine konkrete technische Umsetzung mit Dienstbeschreibungen und weiteren Funktionen wie Streaming.

Was tun, wenn keine Antwort auf einen Schreibaufruf kommt?

Nicht automatisch von einem Fehlschlag ausgehen. Der Zielvorgang kann bereits ausgeführt sein. Statusprüfung oder abgesicherte Wiederholung müssen nach dem Vertrag erfolgen.

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Quellen und weiterführende Informationen

gRPC: Introduction
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