Glossar   /   Betrieb

Logging

Logging speichert wichtige Ereignisse und Zustände einer Anwendung als Protokolle für Betrieb und Fehlersuche.

Auch bekannt als: Protokollierung

Was bedeutet Logging?

Ein Eintrag kann zeigen, welcher Vorgang wann verarbeitet wurde und mit welchem Ergebnis. Strukturierte Angaben wie Belegnummer, Zielsystem und Fehlercode erleichtern die Auswertung.

Mehr Inhalt ist nicht immer hilfreicher. Passwörter, Zugriffstokens und unnötige personenbezogene Daten gehören nicht unkontrolliert in Protokolle. Zugriffe, Speicherdauer und eine passende Zuordnung zusammengehöriger Vorgänge müssen geregelt sein.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Ein Konnektor protokolliert Beleg-ID, Zielsystem, Ergebniscode und Bearbeitungsdauer eines Übertragungsversuchs.

Häufige Fragen

Welche Angaben helfen bei der Fehlersuche?

Zeitpunkt, Vorgangskennung, betroffener Schritt und verständlicher Ergebnis- oder Fehlercode. Diese Angaben sollten systemübergreifend sinnvoll zugeordnet werden können.

Sollten vollständige Anfragen protokolliert werden?

Nur wenn das erforderlich und angemessen abgesichert ist. Sie können Geheimnisse oder sensible Daten enthalten. Gezielte, bereinigte Informationen sind häufig ausreichend.

Wie unterscheiden sich Logs von Monitoring?

Logs halten einzelne Ereignisse fest. Monitoring beobachtet definierte Zustände und Messwerte und kann daraus Alarme auslösen. Logs können eine seiner Datenquellen sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Passend zum Thema

Individuelle Softwareentwicklung Nachvollziehbarkeit und Betriebseinblicke einer eigenen Anwendung mitplanen.

Quellen und weiterführende Informationen

OpenTelemetry: Logs OWASP: Secrets Management
← Zurück zu allen Glossarbegriffen

Fehler und Verzögerungen sichtbar machen

Offene oder langsame Vorgänge sind schwer zu erklären? Klären Sie, welche Betriebsinformationen und Kennungen für die Untersuchung benötigt werden.

Kontakt aufnehmen