Glossar   /   Datenintegration

Datensynchronisation

Datensynchronisation gleicht Daten in mehreren Anwendungen regelmäßig nach vereinbarten Regeln ab.

Auch bekannt als: Datenabgleich, Data Synchronization

Was bedeutet Datensynchronisation?

Eine geänderte Adresse soll beispielsweise auch in der Warenwirtschaft erscheinen. Der Abgleich kann nur in eine Richtung oder in beide Richtungen laufen. Übertragungsrhythmus und erlaubte Änderungen werden vorher festgelegt.

Besonders bei beidseitigen Änderungen braucht es Regeln für Konflikte, Löschungen und Unterbrechungen. Sonst können sich Systeme gegenseitig überschreiben oder dieselbe Änderung endlos zurücksenden.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Eine in der Kundenverwaltung geänderte Adresse soll nach der vereinbarten kurzen Verzögerung auch in der Warenwirtschaft erscheinen.

Häufige Fragen

Ist ein Abgleich in beide Richtungen immer besser?

Nein. Er erhöht die Komplexität und das Konfliktrisiko. Wenn eine Anwendung die verbindlichen Daten führt, reicht häufig eine gezielte Übertragung in eine Richtung.

Was geschieht, wenn derselbe Datensatz gleichzeitig geändert wird?

Eine vorher festgelegte Regel entscheidet über Zusammenführung oder Vorrang. Nicht eindeutig lösbare Fälle sollten zur fachlichen Prüfung gelangen.

Müssen Löschungen ebenfalls übertragen werden?

Das hängt vom Zweck ab. Es muss ausdrücklich geregelt sein, ob Löschen, Sperren oder Archivieren im Ziel erfolgen soll und welche Informationen erhalten bleiben müssen.

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Quellen und weiterführende Informationen

Microsoft: Basic Enterprise Integration on Azure
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