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Serialisierung

Serialisierung verwandelt Daten aus dem Arbeitsspeicher eines Programms in eine Form, die gespeichert oder übertragen werden kann.

Auch bekannt als: Serialization

Was bedeutet Serialisierung?

Ein Auftragsobjekt kann beispielsweise als JSON-Text ausgegeben werden. Der Empfänger liest diese Darstellung wieder in eine verarbeitbare Struktur ein. Dieser Rückweg heißt Deserialisierung.

Das Format und die vereinbarten Typen bestimmen, welche Informationen erhalten bleiben. Besondere Vorsicht gilt bei Zeitangaben, großen Zahlen und Geldbeträgen. Auch eingelesene Daten müssen vor ihrer weiteren Verwendung geprüft werden.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Ein Auftragsobjekt wird als JSON-Nachricht an einen Integrationsdienst übertragen.

Häufige Fragen

Ist Serialisierung dasselbe wie Verschlüsselung?

Nein. Serialisierung legt die Darstellung fest. Verschlüsselung schützt die Vertraulichkeit. Ein lesbares JSON-Dokument ist serialisiert, aber dadurch nicht verschlüsselt.

Warum können Zahlen beim Austausch ihre Genauigkeit verlieren?

Ein System kann weniger Ziffern verarbeiten als ein anderes. Große Kennungen oder Geldbeträge benötigen deshalb passende Datentypen und dürfen nicht unbemerkt gerundet werden.

Reicht erfolgreiches Einlesen als Datenprüfung?

Nein. Der Aufbau kann lesbar sein, während Pflichtangaben fehlen oder Inhalte fachlich unzulässig sind. Dafür braucht es zusätzliche technische und fachliche Prüfungen.

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Quellen und weiterführende Informationen

IETF: RFC 8259 – JSON Data Interchange Format
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