Was bedeutet Scope?
Ein Scope wie invoices.read kann beispielsweise das Lesen von Rechnungen ermöglichen. Welche Funktionen darunterfallen, definiert der anbietende Dienst. Angeforderte und tatsächlich erteilte Rechte können sich unterscheiden.
Der Dienst muss den Umfang prüfen und zusätzlich entscheiden, auf welche konkreten Datensätze zugegriffen werden darf. Ein allgemeines Leserecht öffnet nicht automatisch alle Rechnungen aller Kunden.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Ein Lesedienst erhält den vereinbarten Rechteumfang invoices.read. Ob er eine konkrete Rechnung lesen darf, wird zusätzlich geprüft.
Häufige Fragen
Bekommt eine Anwendung jeden angeforderten Scope?
Nein. Es können weniger oder keine Rechte erteilt werden. Die Anwendung muss den tatsächlich gewährten Umfang berücksichtigen und fehlende Rechte kontrolliert behandeln.
Ersetzt ein Lesescope die Prüfung einzelner Rechnungen?
Nein. Mandant, Zuständigkeit und andere fachliche Beziehungen können den Zugriff zusätzlich begrenzen. Diese Regeln muss der empfangende Dienst durchsetzen.
Sind Scope-Namen überall gleich definiert?
Nein. Bedeutung und Benennung legt der jeweilige Anbieter fest. Ein ähnlich klingender Name darf deshalb nicht ohne Dokumentation als gleichwertig behandelt werden.
