Was bedeutet Rückwärtskompatibilität?
Eine Schnittstelle kann beispielsweise ein zusätzliches optionales Feld anbieten, während bestehende Anwendungen ihre bisherigen Anfragen und Antworten weiterverwenden. Ob das tatsächlich verträglich ist, hängt von ihren Annahmen ab.
Auch Datenbedeutung und beobachtbares Verhalten gehören zur Zusage. Neue Auswahlwerte oder zusätzliche Angaben können streng prüfende Anwendungen beeinträchtigen. Geeignete Tests sollten deshalb reale Nutzung berücksichtigen.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Eine API ergänzt ein optionales Feld, während vereinbarte Antworten für bestehende Nutzer weiterhin verwendbar bleiben.
Häufige Fragen
Sind zusätzliche optionale Felder immer verträglich?
Nicht bei jeder Anwendung. Manche Empfänger lehnen unbekannte Felder ab. Ob eine Ergänzung zulässig ist, bestimmt der vereinbarte Vertrag samt tatsächlichem Nutzerverhalten.
Kann eine gleiche Datenstruktur trotzdem unverträglich werden?
Ja. Wenn sich die Bedeutung eines Felds oder einer Aktion ändert, können bestehende Anwendungen falsche Ergebnisse erhalten, obwohl das Format gleich bleibt.
Wie wird Rückwärtskompatibilität geprüft?
Mit vereinbarten Vertragsregeln und repräsentativen bisherigen Anfragen und Daten. Auch Fehlerantworten, Auswahlwerte und wichtige Verhaltenszusagen sollten berücksichtigt werden.
