Was bedeutet mTLS?
Bei einer üblichen TLS-Verbindung weist sich vor allem der Server aus. Bei gegenseitigem TLS muss zusätzlich der Client ein akzeptiertes Zertifikat vorlegen. So können beispielsweise nur bekannte technische Anwendungen eine Verbindung aufbauen.
Zertifikate müssen ausgestellt, erneuert und bei Bedarf gesperrt werden. Der Nachweis allein entscheidet nicht, welche fachlichen Daten oder Funktionen anschließend zugänglich sein dürfen.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Eine Warenwirtschaft baut die Verbindung nur auf, wenn der Übertragungsdienst ein akzeptiertes digitales Zertifikat vorlegt.
Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich mTLS von gewöhnlichem HTTPS?
HTTPS schützt die HTTP-Übertragung mit TLS. Bei mTLS wird zusätzlich zur Serveridentität auch die Identität des Clients über ein Zertifikat geprüft.
Ersetzt ein gültiges Zertifikat alle Berechtigungsprüfungen?
Nein. Es belegt einen technischen Identitätsnachweis. Welche Aktionen und Datensätze erlaubt sind, muss die Anwendung zusätzlich festlegen und prüfen.
Was passiert beim Ablauf eines Client-Zertifikats?
Eine Verbindung kann abgewiesen werden. Erneuerung, Verteilung und Überwachung der Gültigkeit müssen deshalb so geplant sein, dass kein unbeabsichtigter Ausfall entsteht.
