Was bedeutet Fehlertoleranz?
Ein zusätzlicher Verarbeitungsknoten kann etwa Aufgaben übernehmen, wenn ein anderer ausfällt. Auch begrenzte Wiederholungen und voneinander getrennte Komponenten können Fehlerfolgen eingrenzen.
Dabei muss klar sein, welche Ausfälle beherrscht werden und welche Einschränkungen bleiben. Mehrere gleich eingerichtete Kopien schützen beispielsweise nicht automatisch vor einer fehlerhaften Änderung, die alle gleichzeitig betrifft.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Ein ausgefallener Hintergrundverarbeiter wird neu gestartet. Noch offene Aufgaben bleiben bis zur erneuten Bearbeitung in der Warteschlange.
Häufige Fragen
Ist ein System mit zwei Servern automatisch fehlertolerant?
Nein. Gemeinsame Abhängigkeiten, Umschaltung und Datenhaltung können weiterhin Ausfälle verursachen. Die vorgesehenen Fehlerfälle müssen gezielt geprüft werden.
Darf eine Anwendung bei einer Störung weniger Funktionen anbieten?
Ja, wenn das fachlich vereinbart und für Nutzer erkennbar ist. Kritische Funktionen und die zulässigen Einschränkungen müssen vorher feststehen.
Wie lässt sich Fehlertoleranz überprüfen?
Durch kontrollierte Tests relevanter Ausfälle und der Wiederherstellung. Dabei wird geprüft, ob die zugesagte Funktion und der Datenzustand tatsächlich erhalten bleiben.
