Glossar   /   Softwareentwicklung

Fehlerbehandlung

Fehlerbehandlung legt fest, wie eine Anwendung Probleme erkennt, verständlich meldet und einen geeigneten nächsten Schritt auslöst.

Auch bekannt als: Error Handling

Was bedeutet Fehlerbehandlung?

Eine unbekannte Kundennummer erfordert eine andere Reaktion als eine kurzzeitig gestörte Verbindung. Im ersten Fall müssen Daten korrigiert werden, im zweiten kann ein begrenzter späterer Versuch helfen.

Fehlermeldungen sollten zeigen, was passiert ist und wie es weitergeht. Vertrauliche Zugangsdaten gehören nicht hinein. Wiederholungen und manuelle Bearbeitung müssen nachvollziehbar bleiben.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Eine unbekannte Kundennummer wird zur Korrektur gemeldet, eine kurzzeitige Netzstörung begrenzt erneut versucht.

Häufige Fragen

Welche Fehler darf man automatisch erneut versuchen?

Vorübergehende technische Fehler, wenn eine Wiederholung sicher ist. Falsche Eingaben oder fehlende Berechtigungen werden durch denselben erneuten Aufruf gewöhnlich nicht behoben.

Was gehört in eine verständliche Fehlermeldung?

Der betroffene Vorgang, eine brauchbare Erklärung und ein möglicher nächster Schritt. Interne Geheimnisse oder unnötige technische Details sollten nicht offengelegt werden.

Wie verhindert man unbemerkte Teilfehler?

Der Zustand einzelner Schritte muss nachvollziehbar sein. Ein Abgleich oder eine gezielte Nachbearbeitung sollte offene Vorgänge erkennen, statt sie als vollständig erledigt zu behandeln.

Das könnte Sie auch interessieren

Passend zum Thema

Individuelle Softwareentwicklung Störungsverhalten und Wiederanlauf bei der Anwendungsentwicklung berücksichtigen.

Quellen und weiterführende Informationen

IETF: RFC 9457 – Problem Details for HTTP APIs
← Zurück zu allen Glossarbegriffen

Den Umgang mit Störungen mitplanen

Ein wichtiger Ablauf hängt von weiteren Diensten ab? Klären Sie zulässige Einschränkungen, offene Aufgaben und den geregelten Wiederanlauf nach einer Unterbrechung.

Kontakt aufnehmen