Was bedeutet Event-driven Architecture?
Eine Anwendung meldet beispielsweise eine Auftragsfreigabe. Lager, Versand und weitere Dienste können daraus ihre eigenen Aufgaben ableiten. Der Absender muss nicht jede Reaktion direkt aufrufen.
Dafür braucht es klare Ereignisformate, Verantwortlichkeiten und Regeln für Zustellung und Fehler. Der Gesamtfortschritt muss beobachtbar bleiben. Ereignisse allein garantieren weder sofortige Verarbeitung noch eine bestimmte Reihenfolge über alle Dienste hinweg.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Eine Auftragsfreigabe löst Lagerreservierung, Versandvorbereitung und Rechnungsprüfung in getrennten Diensten aus.
Häufige Fragen
Wann hilft eine ereignisorientierte Architektur?
Wenn mehrere unabhängige Reaktionen auf dasselbe Geschehen nötig sind oder Aufgaben zeitversetzt laufen dürfen. Der zusätzliche Betriebs- und Abstimmungsaufwand muss dazu passen.
Sind damit alle Daten sofort überall aktuell?
Nein. Empfang und Verarbeitung können verzögert erfolgen. Welche Verzögerung zulässig ist und wie Nutzer sie erkennen, muss fachlich vereinbart werden.
Wie bleibt ein verteilter Vorgang nachvollziehbar?
Mit gemeinsamen Vorgangskennungen, passenden Protokollen und sichtbaren Bearbeitungszuständen. Fehlerwege und Zuständigkeiten müssen über die einzelnen Dienste hinweg zusammenpassen.
