Was bedeutet Cursor?
Große Ergebnismengen werden oft in mehrere Seiten aufgeteilt. Die Schnittstelle liefert eine Marke für den nächsten Abruf. Die anfragende Anwendung sendet diese unverändert zurück, statt die interne Position selbst zu berechnen.
Hier ist ein Abfrage-Cursor gemeint, nicht der Mauszeiger. Gültigkeitsdauer und Verhalten bei veränderten Daten hängen von der Schnittstelle ab. Die Marke kann ablaufen.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Eine Artikelabfrage liefert eine Fortsetzungsmarke, die für den nächsten Abschnitt unverändert zurückgesendet wird.
Häufige Fragen
Darf die Anwendung den Cursor selbst verändern?
Nein, sofern der Anbieter nichts anderes vorsieht. Die gelieferte Fortsetzungsmarke wird unverändert zurückgesendet; ihre interne Schreibweise muss die Anwendung weder verstehen noch selbst berechnen.
Ist ein Cursor dauerhaft als Speicherpunkt geeignet?
Nur wenn die Schnittstelle das zusagt. Manche Marken verfallen oder sind an bestimmte Suchbedingungen gebunden. Ein Wiederanlauf braucht deshalb dokumentierte Regeln.
Bleiben die Ergebnisse zwischen zwei Seiten unverändert?
Nicht automatisch. Dafür wäre eine zusätzliche Zusage zu einem festen Datenstand nötig. Bei laufenden Änderungen können besondere Regeln gegen Lücken und Doppelungen erforderlich sein.
