Glossar   /   Nachrichtenverarbeitung

Content-based Routing

Content-based Routing leitet Nachrichten anhand ihres Inhalts an den passenden Empfänger oder nächsten Bearbeitungsschritt weiter.

Auch bekannt als: Inhaltsbasiertes Routing

Was bedeutet Content-based Routing?

Ein Verteiler prüft beispielsweise das Land, die Belegart oder den Betrag einer Nachricht. Nach festgelegten Regeln entscheidet er, welcher Weg passt. So können unterschiedliche Fälle automatisch bei den zuständigen Stellen landen.

Die Entscheidung braucht vollständige und verlässliche Angaben. Für fehlende Merkmale und mehrere gleichzeitig passende Regeln sollte ein eindeutiger Umgang vereinbart sein.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Inlandsrechnungen gehen an die deutsche Buchhaltung, Auslandsrechnungen an einen separaten Prüfschritt.

Häufige Fragen

Welche Angaben eignen sich für die Weiterleitung?

Stabile fachliche Merkmale wie Belegart oder Lieferland. Die Bedeutung der Werte und der Umgang mit fehlenden Angaben müssen eindeutig vereinbart sein.

Was passiert, wenn keine Regel passt?

Dafür sollte es einen festgelegten Ersatzweg geben, beispielsweise eine Prüfliste. Eine Nachricht sollte weder still verschwinden noch zufällig einem Empfänger zugeordnet werden.

Wie lassen sich geänderte Regeln verlässlich prüfen?

Mit typischen Beispielen, Grenzwerten und unvollständigen Nachrichten. Eine nachvollziehbare Versionierung zeigt zusätzlich, welche Regel zum Zeitpunkt einer Entscheidung galt.

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Quellen und weiterführende Informationen

Hohpe und Woolf: Content-Based Router
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