Glossar   /   Softwareentwicklung

Container

Ein Container verpackt eine Anwendung mit ihrer benötigten Laufzeitumgebung und führt sie als abgegrenzten Prozess aus.

Auch bekannt als: Softwarecontainer

Was bedeutet Container?

Die Anwendung erhält eine vorbereitete Umgebung, die sich auf geeigneten Rechnern wiederholt bereitstellen lässt. Die Vorlage dafür heißt Container-Image. Mehrere Container teilen sich dabei den Betriebssystemkern des ausführenden Rechners.

Ein Container ist deshalb keine vollständige virtuelle Maschine. Dauerhaft benötigte Daten, Netzwerkzugänge und Sicherheitsaktualisierungen müssen zusätzlich organisiert werden. Die Verpackung allein macht eine Anwendung weder sicher noch ausfallsicher.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Ein Übertragungsdienst wird in Test und Betrieb aus derselben geprüften Anwendungsvorlage gestartet.

Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich ein Container von einer virtuellen Maschine?

Container teilen sich den Betriebssystemkern des ausführenden Rechners. Eine virtuelle Maschine bringt typischerweise ein eigenes Gastbetriebssystem mit und bietet damit eine andere technische Abgrenzung.

Bleiben Daten nach dem Austausch eines Containers erhalten?

Nur wenn sie dafür vorgesehen gespeichert werden, etwa in einem eingebundenen Datenspeicher. Änderungen ausschließlich im austauschbaren Container können verloren gehen.

Sind Container automatisch sicher?

Nein. Rechte, Herkunft der Images, Aktualisierungen und die Konfiguration des Wirts bleiben entscheidend. Auch die Anwendung selbst muss angemessen geschützt sein.

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Quellen und weiterführende Informationen

Docker: What is a Container?
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