Was bedeutet Batch-Verarbeitung?
Statt jeden Datensatz sofort einzeln weiterzugeben, sammelt ein System Aufgaben und verarbeitet sie als Stapel. Ein Beispiel ist der nächtliche Export aller freigegebenen Buchungen.
Das eignet sich, wenn Daten nicht sofort verfügbar sein müssen. Bei großen Läufen sollten Zwischenstände und einzelne Fehler nachvollziehbar bleiben. Ein Neustart darf bereits erledigte Aufgaben nicht ungewollt ein zweites Mal ausführen.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Ein nächtlicher Lauf überträgt alle am Vortag freigegebenen Buchungen in das Berichtssystem.
Häufige Fragen
Wann reicht ein regelmäßiger Batch-Lauf aus?
Wenn der Fachbereich mit der Wartezeit bis zum nächsten Lauf arbeiten kann. Für tägliche Berichte genügt oft ein anderer Rhythmus als für Lagerbestände.
Muss nach einem Fehler der ganze Stapel neu starten?
Nicht unbedingt. Mit gespeicherten Zwischenständen kann der Lauf an einer bestätigten Stelle fortsetzen. Ohne solche Wiederanlaufpunkte muss gegebenenfalls der gesamte Stapel erneut bearbeitet werden.
Wie verhindert man doppelte Verarbeitung beim Neustart?
Mit eindeutigen Datensatzkennungen, gespeicherten Bearbeitungsständen und wiederholbaren Verarbeitungsschritten. Ein Test mit bewusst unterbrochenem Lauf zeigt, ob der Wiederanlauf funktioniert.
