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Backpressure

Backpressure bremst den Zufluss neuer Aufgaben, wenn die nachfolgenden Verarbeitungsschritte nicht mehr hinterherkommen.

Auch bekannt als: Rückstaukontrolle

Was bedeutet Backpressure?

Die Verarbeitung meldet zurück, wie viel Arbeit sie annehmen kann. Der Absender liefert dann weniger Aufgaben oder wartet, bis wieder Kapazität frei ist. Das schützt Speicher und angeschlossene Systeme vor Überlastung.

Eine Warteschlange kann vorübergehende Spitzen abfangen. Wenn dauerhaft mehr Arbeit ankommt als erledigt wird, sind zusätzlich Kapazitätsgrenzen und Regeln für den Rückstau nötig.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Ein Importdienst ruft erst neue Datensätze ab, wenn ausreichend Verarbeitungskapazität verfügbar ist.

Häufige Fragen

Löst eine größere Warteschlange das Überlastproblem?

Nur vorübergehend. Bei dauerhaft zu vielen Aufgaben wächst auch eine große Warteschlange weiter. Zufluss und verfügbare Verarbeitung müssen langfristig zusammenpassen.

Woran erkennt man fehlende Rückstaukontrolle?

Typische Hinweise sind wachsende Warteschlangen, zunehmende Wartezeiten und erschöpfter Speicher. Die Beobachtung sollte den gesamten Ablauf einschließlich langsamer Zielsysteme einbeziehen.

Wie unterscheidet sich Backpressure von Rate Limiting?

Rate Limiting setzt eine festgelegte Nutzungsgrenze. Backpressure reagiert auf die Aufnahmefähigkeit nachgelagerter Verarbeitung. Beide Verfahren können sich ergänzen.

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