Was bedeutet API-Gateway?
Das Gateway ist mit einem Empfang vergleichbar: Es prüft etwa Zugangsnachweise, verteilt Anfragen und begrenzt deren Anzahl. Dadurch lassen sich gemeinsame Aufgaben an einer Stelle organisieren.
Die einzelnen Dienste behalten ihre fachliche Verantwortung. Sie müssen weiterhin prüfen, ob die angefragte Person einen bestimmten Datensatz sehen oder ändern darf. Auch das Gateway selbst muss zuverlässig betrieben werden.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Ein zentraler Eingang prüft Zugangsnachweise und leitet erlaubte Rechnungsabfragen an den zuständigen Dienst weiter.
Häufige Fragen
Braucht jede einzelne Schnittstelle ein Gateway?
Nein. Bei wenigen einfachen Verbindungen kann der zusätzliche Betriebsaufwand größer sein als der Nutzen. Relevant wird es bei gemeinsamen Zugangs- und Verwaltungsaufgaben.
Ersetzt das Gateway die Rechteprüfung in der Anwendung?
Nein. Es kann allgemeine Zugangsnachweise prüfen. Ob jemand beispielsweise eine bestimmte Kundenrechnung lesen darf, muss der zuständige Dienst zusätzlich entscheiden.
Kann ein Gateway zum Engpass werden?
Ja. Kapazität, Überwachung und Ausfallschutz müssen zum gesamten Anfragevolumen passen. Andernfalls beeinträchtigt der zentrale Eingang mehrere angebundene Dienste gleichzeitig.
