Was bedeutet Webhook?
Ein Buchhaltungssystem kann beispielsweise nach einer Rechnungsfreigabe eine Nachricht an einen Integrationsdienst senden. Dieser muss dann nicht ständig nach neuen Freigaben fragen.
Der Empfänger sollte prüfen, ob die Nachricht tatsächlich vom erwarteten Absender stammt. Wiederholungen und abweichende Reihenfolge sind je nach Anbieter möglich. Für eine zuverlässige Bearbeitung braucht es deshalb passende Kennungen und Fehlerregeln.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Nach Freigabe einer Rechnung benachrichtigt das Buchhaltungssystem einen Integrationsendpunkt über deren ID.
Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich ein Webhook von Polling?
Beim Webhook stößt der Absender die Benachrichtigung an. Beim Polling fragt der Empfänger regelmäßig selbst nach Änderungen. Beide Verfahren haben unterschiedliche Voraussetzungen und Fehlerfälle.
Wie prüft man den Absender eines Webhooks?
Nach dem dokumentierten Sicherheitsverfahren, beispielsweise durch eine Signaturprüfung mit gemeinsam vereinbartem Geheimnis. Eine bloß bekannte Empfängeradresse genügt nicht als Nachweis.
Darf derselbe Webhook zweimal verarbeitet werden?
Eine doppelte Zustellung sollte keine ungewollte zweite Wirkung auslösen. Eine eindeutige Ereigniskennung oder andere wiederholbare Verarbeitung hilft, dieses Verhalten abzusichern.
