Glossar   /   Softwareentwicklung

Rollback

Ein Rollback nimmt technisch rücknehmbare Änderungen auf einen vorherigen Zustand zurück, beispielsweise innerhalb einer offenen Datenbanktransaktion.

Auch bekannt als: Rücknahme

Was bedeutet Rollback?

Scheitert ein notwendiger Schritt, kann die Datenbank die noch nicht bestätigten Änderungen gemeinsam verwerfen. So bleibt kein unvollständiger Zwischenstand dieser Transaktion zurück.

Der Schutz hat Grenzen. Bereits abgeschlossene externe Buchungen oder versendete Nachrichten werden durch ein lokales Rollback nicht ungeschehen. Auch beim Zurücksetzen einer Softwareversion müssen bereits veränderte Daten gesondert berücksichtigt werden.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Ein fehlerhafter Datenbankschreibvorgang wird innerhalb derselben Transaktion vollständig zurückgenommen.

Häufige Fragen

Kann ein Rollback eine bereits versendete E-Mail zurückholen?

Nein. Die externe Wirkung liegt außerhalb der lokalen Rücknahme. Dafür ist ein fachlicher Umgang nötig, etwa eine nachfolgende Korrekturmitteilung.

Wie unterscheidet sich Rollback von Kompensation?

Rollback nimmt geeignete technische Änderungen zurück. Kompensation führt eine neue Aktion aus, die bereits entstandene Folgen fachlich ausgleicht.

Reicht beim Softwarefehler das Einspielen der alten Version?

Nicht immer. Bereits geänderte Daten können mit der alten Version unverträglich sein. Ein geplanter Rückfallweg muss Programmstand und Datenänderungen gemeinsam betrachten.

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