Glossar   /   Softwareentwicklung

Refactoring

Refactoring verbessert die innere Struktur vorhandenen Programmcodes, während sein beabsichtigtes äußeres Verhalten gleich bleibt.

Auch bekannt als: Strukturverbesserung

Was bedeutet Refactoring?

Beispielsweise wird doppelte Umwandlungslogik in einer gemeinsam nutzbaren Funktion zusammengeführt. Das kann spätere Änderungen verständlicher machen. Kleine Schritte und geeignete Tests helfen, das Verhalten zu erhalten.

Neue Funktionen sind davon zu unterscheiden, auch wenn sie im gleichen Projekt entstehen. Der Nutzen sollte sich an konkreter Verständlichkeit, Änderbarkeit oder Wartung festmachen lassen.

So sieht das in der Praxis aus

Beispiel: Doppelte Regeln zur Datenzuordnung werden zusammengeführt. Die bisherigen Ergebnisse müssen dabei gleich bleiben.

Häufige Fragen

Ist Refactoring dasselbe wie eine Neuentwicklung?

Nein. Es verändert die innere Struktur bestehenden Codes in nachvollziehbaren Schritten. Eine Neuentwicklung kann dagegen Funktionen und Aufbau umfassend neu gestalten.

Warum sind Tests dabei hilfreich?

Sie prüfen, ob relevante Ergebnisse und Verhaltensregeln erhalten bleiben. Ohne passende Prüfungen können unbeabsichtigte Änderungen unbemerkt in die Umstrukturierung gelangen.

Wann sollte Refactoring eingeplant werden?

Wenn unklare oder doppelte Strukturen konkrete Änderungen erschweren. Häufig lässt es sich gezielt an den betroffenen Stellen vorbereiten, statt pauschal alles umzubauen.

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Quellen und weiterführende Informationen

Martin Fowler: Refactoring
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