Was bedeutet Reconciliation?
Nach einer Übertragung kann geprüft werden, ob alle vorgesehenen Rechnungen im Ziel angekommen sind und die Beträge stimmen. Dafür werden passende Kennungen, Inhalte und gegebenenfalls Kontrollsummen verglichen.
Gleiche Datensatzanzahlen reichen nicht als Beweis. Unterschiede brauchen klare Bewertung und Nachbearbeitung. Der Abgleich ergänzt die laufende Fehlerbehandlung, weil er auch unbemerkt entstandene Abweichungen sichtbar machen kann.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Alle im Quellsystem freigegebenen Rechnungen werden gegen die im Ziel gebuchten Beleg-IDs und Beträge geprüft.
Häufige Fragen
Warum reicht dieselbe Zeilenzahl in Quelle und Ziel nicht?
Ein fehlender und ein doppelter Datensatz können sich zahlenmäßig ausgleichen. Kennungen und relevante Inhalte müssen deshalb zusätzlich verglichen werden.
Wann sollte ein Abgleich durchgeführt werden?
Nach Migrationen und wichtigen Übertragungsläufen sowie regelmäßig bei kritischen Verbindungen. Die Häufigkeit richtet sich nach möglichen Fehlerfolgen und dem benötigten Erkennungszeitpunkt.
Dürfen gefundene Unterschiede automatisch korrigiert werden?
Nur nach eindeutigen fachlichen Regeln. Unklare Differenzen sollten geklärt werden, damit eine Korrektur nicht versehentlich einen richtigen Zielzustand überschreibt.
