Was bedeutet Polling?
Ein Verbindungsdienst kann beispielsweise regelmäßig prüfen, ob neue freigegebene Rechnungen vorliegen. Kürzere Abstände liefern meist aktuellere Informationen, verursachen aber mehr Anfragen.
Intervall, Nutzungsgrenzen und Datenmenge müssen zusammenpassen. Änderungsmarken können unnötige Übertragungen reduzieren. Nach Ausfällen sollte erkennbar sein, welche Angaben seit dem letzten erfolgreichen Abruf noch fehlen.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Eine Integration fragt beispielsweise alle fünf Minuten nach neu freigegebenen Rechnungen in der Warenwirtschaft.
Häufige Fragen
Wann ist Polling gegenüber einem Webhook sinnvoll?
Wenn der Anbieter keine Änderungsmeldungen unterstützt oder kontrollierte regelmäßige Abrufe ausreichen. Webhooks können bei häufigen Änderungen weniger leere Anfragen verursachen.
Wie kurz sollte das Abfrageintervall sein?
So kurz wie für den Ablauf nötig und innerhalb der erlaubten Nutzung. Zielsystemlast, Kontingente und tolerierbare Verzögerung sind gemeinsam zu berücksichtigen.
Wie verhindert man übersehene Änderungen nach einem Ausfall?
Mit einem verlässlichen gespeicherten Fortschritt oder ergänzendem Abgleich. Nur den gerade aktuellen Zustand abzufragen genügt nicht für jede Änderungshistorie.
