Was bedeutet Idempotency-Key?
Nach einem Verbindungsabbruch ist oft unklar, ob ein Auftrag bereits angelegt wurde. Der Absender wiederholt die Anfrage dann mit demselben Schlüssel. Eine passend umgesetzte Schnittstelle erkennt die Wiederholung und verhindert eine zusätzliche Anlage.
Das funktioniert nur nach den Regeln des Anbieters. Speicherdauer, gleichzeitige Anfragen und abweichende Daten mit demselben Schlüssel müssen ausdrücklich behandelt werden.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Nach abgelaufener Wartezeit wird dieselbe Rechnungserstellung mit unveränderter Vorgangskennung erneut angefragt.
Häufige Fragen
Wann verwendet man denselben Schlüssel erneut?
Bei einer Wiederholung desselben logischen Vorgangs mit unveränderten vereinbarten Daten. Für einen tatsächlich neuen Vorgang ist ein neuer Schlüssel erforderlich.
Gilt ein Idempotency-Key unbegrenzt?
Nicht automatisch. Anbieter können Schlüssel nur für eine festgelegte Zeit speichern. Danach ist die Erkennung einer Wiederholung möglicherweise nicht mehr zugesagt.
Verhindert ein beliebig mitgesendeter Schlüssel doppelte Aufträge?
Nein. Der Empfänger muss ihn tatsächlich auswerten und die Verarbeitung zuverlässig absichern. Ein Feld im Anfrageinhalt allein stellt keine solche Garantie her.
