Was bedeutet ESB?
ESB steht für Enterprise Service Bus. Er kann Nachrichten weiterleiten, Übertragungsverfahren anpassen und Datenformate übersetzen. Dadurch müssen nicht alle Anwendungen jede technische Besonderheit ihrer Partner selbst kennen.
Die zentrale Vermittlung braucht klare Zuständigkeiten und zuverlässigen Betrieb. Wandert zu viel Geschäftslogik in den Bus, können Änderungen schwerer werden. Für einfache Verbindungen ist ein ESB nicht automatisch erforderlich.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Eine gemeinsame Vermittlung nimmt Geschäftsnachrichten an, passt deren Formate an und verteilt sie an die zuständigen Anwendungen.
Häufige Fragen
Wann kann ein ESB sinnvoll sein?
Wenn viele Anwendungen unterschiedliche Verfahren nutzen und gemeinsame Vermittlungsaufgaben entstehen. Nutzen und Betriebsaufwand sollten anhand der tatsächlichen Verbindungen bewertet werden.
Wie unterscheidet sich ein ESB von einem API-Gateway?
Ein Gateway bündelt vor allem den Eingang zu APIs. Ein ESB vermittelt typischerweise auch zwischen Formaten und Übertragungsverfahren. Die Funktionen können sich teilweise überschneiden.
Sollte der ESB auch Preise und Rabatte berechnen?
Solche Fachregeln brauchen eine klar verantwortete Stelle. Werden sie zusätzlich im Vermittlungsbus kopiert, müssen Änderungen mehrfach abgestimmt werden und können widersprüchliche Ergebnisse erzeugen.
