Was bedeutet Contract-First?
Die Teams vereinbaren Funktionen, Datenfelder und Antworten, bevor sie die Schnittstelle umsetzen. Ein maschinenlesbarer Vertrag kann daraus Dokumentation, Testnachbildungen oder Programmgrundgerüste erzeugen lassen.
Das spart keine fachliche Abstimmung ein. Eine formal gültige Beschreibung kann trotzdem wichtige Sonderfälle auslassen. Vereinbarung und tatsächliches Verhalten müssen deshalb gemeinsam überprüft werden.
So sieht das in der Praxis aus
Beispiel: Ein Team beschreibt die Anfragen und Antworten zuerst mit OpenAPI und entwickelt anschließend die passenden Funktionen.
Häufige Fragen
Welche Formate eignen sich für einen Schnittstellenvertrag?
Das hängt von der Technik ab. Für HTTP-Schnittstellen wird häufig OpenAPI verwendet, für andere Verfahren beispielsweise WSDL oder Protocol Buffers.
Kann aus dem Vertrag die gesamte Anwendung erzeugt werden?
Nein. Werkzeuge können Grundgerüste und technische Beschreibungen erstellen. Die eigentliche Geschäftslogik, passende Prüfungen und der Betrieb müssen weiterhin umgesetzt werden.
Wie wird ein Vertrag später geändert?
Änderungen werden mit den betroffenen Nutzern abgestimmt und auf Verträglichkeit geprüft. Beschreibung, Implementierung und Tests sollten denselben vereinbarten Stand abbilden.
